Meine Meinung zur Massentierhaltung und Schlachtung

Ist Massentierhaltung vertretbar oder nicht? Meine Meinung als Dorfkind.

Ein kleines Vorwort: Ich bin der Meinung, dass jeder essen soll, was er möchte. Mir ist es egal, ob jemand Vegetarier oder Veganer ist. Das kann jeder halten, wie er will. Ich bin Fleischesser, oder vielmehr Allesesser. Ich möchte deswegen nicht dumm angemacht werden, das tue ich schließlich den Vegetariern und Veganern auch nicht an. Wenn ich eine Zeit lang kein Fleisch gegessen habe, merke ich das. Ich werde schlapp und schneller müde, was wahrscheinlich auch sehr am Eisenmangel liegt. Ich brauche ab und zu Fleisch. Übermäßig konsumieren tue ich es nicht, bei mir kommt nur ab und zu (weniger als 4-5x im Monat) Schwein oder Huhn auf den Teller, aber ich mag Fleisch und es schmeckt mir auch.

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Diesen Post schreibe ich, weil ich in letzter Zeit wieder viele Blogposts und Artikel über den Fleischkonsum und das Schlachten von Tieren gesehen – sowie gelesen – habe, die immer häufiger auf Facebook und Twitter auftauchen. Viele davon sind extrem Anti-Fleischesser, pro Veganer/Vegetarier. Und: bei einigen Berichten wird einfach über vieles nicht nachgedacht oder aus Unwissen einige Dinge falsch dargestellt. In diesem Post möchte ich meine Meinung zum Thema abgeben. Vielleicht werden mich einige Leute nicht verstehen können, andere dafür umso mehr.

Ich bitte euch inständig darum, mir einen Kommentar zu hinterlassen und auch eure Meinung hinzuzufügen. Die Fotos und Erinnerungen sind echt. Direkt von mir, mit Ausnahme des Stock-Titelbildes. Ich habe erst Ende 2004 einen Fotoapparat bekommen, dementsprechend qualitativ sind auch die Fotos und es sind leider keine Ferkel mehr dabei.

 

Wir befinden uns im Jahre 2004. Meine Eltern wohnen mit mir von Anfang an auf dem Dorf. Es ist klein, aber ich finde es toll, auf den Bäumen herumzuklettern, zu den Kuhweiden zu laufen oder mit verschiedenen Hunden „Gassi“ zu gehen. Ein richtiges Dorfkind eben. Zuhause hatten wir zuerst einen Nymphensittich (Vogel) und seit der 3. Klasse haben wir eine Katze. 2004 bin ich in der 4. Klasse der Grundschule. Mit meinen Freundinnen, die eine Klasse über mir sind und schon in die Orientierungsstufe gehen, bin ich sehr oft bei einer Familie, die 2 Schweine, 2 Hühner, einen Hund und mehrere Katzen besitzt. Wir dürfen so oft wir wollen zu den Tieren, müssen uns nach einer Weile nicht einmal bei den Hausbewohnern anmelden und kriegen frische Eier geschenkt, wenn wir die Ställe säubern. Der Hund lebt eigentlich in einem Zwinger, der neben den Schweinen und Hühnern in einer Art Scheune steht, wenn wir da sind (beinahe täglich), darf er aber immer nach draußen, wir lassen ihn heraus und gehen eine große Runde spazieren. Er ist lammfromm. Neben dem Zwinger steht ein „Verschlag“, der extra für Schweine gebaut wurde. Er ist mit einer kleinen Steinmauer umgeben, von vorn an der langen Seite können die momentan noch Ferkel durchsehen und von einem Futtertrog fressen und von einer Trinkrinne trinken. Innen liegt meist frisches Stroh und Erde zum Wühlen. Raus können sie nicht. Die beiden Hühner können sowohl drinnen, als auch unter freiem Himmel herumlaufen.

 

Beim Spaziergang

 

Nachdem wir ankommen, geben wir als Erstes dem Hund sein Futter und neues Trinken. Danach gehen wir zu den Schweinchen direkt durch die klapprige Tür am Verschlag in den Stall und bürsten und streicheln sie. Zum Bürsten befinden sich ein paar Besen im Raum, die wir einfach zweckentfremdet haben. Zuerst kommt das Bürsten, immerhin haben sie manchmal ihren eigenen Dung am Körper. Danach das Knuddeln! Sie freuen sich immer uns zu sehen, stupsen uns an, schmiegen sich an uns. Kleine Ferkelnasen sind feucht und furchtbar niedlich. Der Stall wird noch ausgemistet, dann geht es weiter zu den Hühnern. Ich persönlich finde ja, Hühnerkacke ist die Tierkacke, die am Schlimmsten riecht. Liegt jedenfalls vor Hunden, Katzen, Schweinen, Kühen, Pferden und Eseln. Wir wechseln das Stroh aus, was zum Teil im Hühnerstall liegt, schrubben die Flatschen vom Boden weg und holen die Eier aus den Nestern. Im äußeren Teil des Stalls säubern wir die Futternäpfe und füllen neues Wasser auf. Manchmal müssen wir uns auch von draußen durch die kleine Luke nach innen quetschen, weil wir mal wieder von einer anderen Freundin zum Spaß „eingesperrt“ wurden. Die Luke ist ungefähr so groß wie die Katzentür für eine dicke Katze.Wenn alles sauber ist, geht es mit dem Hund spazieren. Da wir zu dritt sind, ist es auch kein Problem, wenn er einmal doller zieht.

 

Die Hühner - es hatte gerade geregnet, wie man am Boden sieht
Die Hühner – es hatte gerade geregnet, wie man am Boden sieht

 

Uns wurde von Anfang an gesagt, dass die Schweine später geschlachtet werden. Die Familie hielt schon mehrmals Schweine zum Schlachten und benannte sie immer für sie „passend“ wie „Lecker und Saftig“ oder „Schnitzel“. Wir nannten unsere Schweinchen Piggi und Piggeldi.

Ich bin inzwischen auf das Gymnasium gewechselt, die Orientierungsstufe gibt es nicht mehr. Ich habe nicht mehr so viel Zeit, um täglich zu den Tieren mitzugehen. Trotzdem bringen wir den nun größeren Schweinen bei, Männchen auf der Mauer zu machen und lustig zu grunzen.

 

Männchen machen auf der Mauer
Männchen machen auf der Mauer

 

Die Schweine werden immer größer. Sie sind sehr lang geworden. Auch ihre Persönlichkeit hat sich geändert, sie sind nun kiebiger und keilen sich häufig. Wir können nun auch nicht mehr ohne zu überlegen hineingehen und sie knuddeln und bürsten. Wenn wir hineingehen, versuchen sie uns immer wieder zu beißen, falls sie noch nichts gefressen haben. Was uns aber nicht so sehr wundert, wir wissen ja schon, dass Schweine Allesfresser sind, wurde uns oft genug gesagt. Genauso, dass wir vorsichtig sein sollen, weil sie versuchen könnten, uns anzuknabbern. Also gehen wir nur noch mit den Besen rein, wenn wir ausmisten wollen. Wenn sie beißen wollen, gibt es mit dem Besen einen Klapps auf den Körper oder sie werden weggeschoben. Das ergibt zwar ein empörtes Grunzen – aber besser als angeknabbert zu werden.

 

Bitte stuft nicht sofort jeden als Tierhasser ein, wenn großen Schweinen ein Klapps oder Hieb gegeben wird – Metallstangen, Elektroschocker u.s.w. sind allerdings ziemlich krass und ich denke nicht, dass ich so etwas je gut heißen werde!

 

Nach und nach kann ich immer weniger hin, bis es schließlich ganz ausbleibt, weil ich zu viele Hausaufgaben machen muss. Eines Nachmittags rufen mich meine Freundinnen an. Sie weinen. Es ist Grillsaison und Piggi und Piggeldi wurden geschlachtet. Makabererweise wurden sie auch noch gefragt, ob sie auch Fleisch zum Grillen mitnehmen wollen – nicht nett! Weinen muss ich komischerweise nicht. Ich habe die beiden Tiere vom Ferkel bis zur Schlachtung aufwachsen sehen, aber es war klar, dass sie geschlachtet werden und ich war auch schon lange nicht dort gewesen. Natürlich bin ich traurig, aber ich muss nicht weinen. Meine Freundinnen bekommen den Hund aus dem Zwinger zu Weihnachten geschenkt, die Eltern haben mit den Besitzern gesprochen. Auch die Hühner dürfen sie mitnehmen. Die Hühner sterben mit der Zeit an Altersschwäche, der Hund muss nach vielen, vielen schönen Jahren nach einer langen Krankheit (Krebs mit Tumoren im ganzen Körper) eingeschläfert werden. Er wäre wahrscheinlich auch bald gestorben, aber das Leiden konnte man sich nicht mehr mit ansehen.

 

Wir haben die beiden immer am Pofleck unterschieden, eins hatte einen, das andere nicht :)
Wir haben die beiden immer am Pofleck unterschieden, eins hatte einen, das andere nicht :)

 

Ich denke, alle der fünf Tiere hatten an sich ein gutes Leben. Sie hatten alle genug Fressen, ein Dach über dem Kopf und jeden Tag Beschäftigung und Gesellschaft. Wenn die Fläche, auf der sie gehalten wurden, noch etwas größer gewesen wäre und auch die Schweine nach draußen gekonnt hätten, wäre es für Schweine und Hühner das perfekte Leben gewesen (, was die Hühner und der Hund nach dem Umzug zu meinen Freundinnen hatten)!

 

Und was ist nun mit der Massentierhaltung?

Somit möchte ich zur Massentierhaltung und Schlachtung kommen. Grundsätzlich lehne ich Massentierhaltung und Massentierschlachtung ab! Ich bin für die Freilandhaltung und Tiere, die vor ihrer Schlachtung ein glückliches Leben haben und eine Schlachtung, die nicht im Akkord in großer Geschwindigkeit durchgeführt werden muss. Massentierhaltung und Massentransporte sind furchtbar! Die Panik der Tiere ist nicht schön. Ebenso wenig, wenn sie mit ansehen müssen, wie ihre Artgenossen geschlachtet werden, nur um dann selbst dranzukommen. Fakt ist dennoch auch, dass die Deutschen Unmengen an Fleisch verzehren! Ein „normaler“ Bauer, der seine Tiere gerecht hält, kommt der Nachfrage nicht mehr hinterher. Geschweige denn ein Schlachter dem Schlachten. Das grausige Problem ist, dass durch den Nachfragedruck manchmal nicht richtig geschlachtet wird, z.B. die Betäubung schief läuft, und die Tiere qualvoll sterben müssen (ich werde nicht erläutern, wie geschlachtet wird, aber man kann es ohne Probleme im World Wide Web nachlesen). Es gibt für mich kein „artgerechtes“ Schlachten. Wie soll bitte das Töten von einem Lebewesen „artgerecht“ sein? Man kann nur versuchen, so wenig Panik und Schmerz wie möglich zu verursachen, bevor ein Tier stirbt. Jedes Lebewesen hat vor seinem Tod Angst. Jedes. Das kann man nicht vermeiden. Außer man schleicht sich heimlich von hinten an, während es auf der Wiese steht. Und da ist die Chance sehr hoch, sein Ziel zu verfehlen und dem Tier doch noch einige Qualen vor dem Tod zu bereiten. Wer sich aufregt, dass es eklig und grausam ist, wenn das Blut aus den Körpern fließt und die Innereien heraus geholt werden: Stimmt! Aber was muss, das muss! Auch wenn die Tiere „richtig“ geschlachtet wurden, muss das Tier verarbeitet werden. Hätte auch absolut keinen Sinn, das Tier erst zu töten und dann falsch/gar nicht zu verarbeiten. Das Blut muss eben raus und einige Teile kann man nicht essen/verarbeiten. Ob man das Ganze am „Band“ macht oder nicht, tut hierbei nicht so viel zur Sache, es sind die gleichen Arbeitsschritte wie wenn es auf einem kleinen Hof durchgeführt werden würde.

 

Die große Frage: Was gibt es für Alternativen?

  1. Wer es gar nicht mit sich vereinbaren kann, dass Tiere getötet werden – der sollte kein Fleisch/Fisch essen
  2.  Wer es gar nicht mit sich vereinbaren kann, dass Tiere allgemein zur Herstellung von Produkten genutzt werden – der sollte keine Tierprodukte essen/verwenden
  3. Wer es gar nicht mit sich vereinbaren kann, dass Tiere getötet oder allgemein genutzt werden, aber trotzdem Fleisch essen oder Tierprodukte verwenden möchte – nun, man kann kein Wunder herbeiführen. Deal with it.

Was ich jedem, wirklich jedem einzelnen Menschen, empfehlen kann: Geht in eine Metzgerei/Fleischerei eurer Wahl und lasst euch herumführen und erklären, wie alles abläuft! Kein Scherz!

 

Es ist das Jahr 1999. Ich gehe in den Kindergarten. Dort gehöre ich nun schon zu den Großen, bald geht es zur Grundschule. Heute machen wir einen Ausflug. Die Eltern wurden informiert. Ob sie genau wissen, was wir machen – das weiß ich nicht. Wir gehen alle zusammen in einer Gruppe durch das Dorf. Als wir ankommen, wissen wir, wo wir sind. Wir befinden uns beim örtlichen Schlachter/Fleischer. Wir werden von einem freundlichen Mann, offenbar der Besitzer selbst, begrüßt und dann geht es auch schon los. Wir gehen in eine Halle. Zuallererst fallen die Schweine auf. Sie hängen an großen Haken, mit dem Kopf nach unten von der Decke. Zumindest habe ich in Erinnerung, dass es die Decke ist. Ihr Bauch ist offen, sie wurden offenbar aufgemacht. Dass sie tot sind, weiß jeder. Der Mann erklärt uns, dass man hier das Fleisch und die Wurst macht. Er erklärt uns vielleicht auch wie die Schweine getötet wurden, ich höre aber nicht genau zu, ich bin viel zu fasziniert von meiner Umgebung. Ich habe noch nie tote Schweine gesehen. Schon gar nicht aufgeschlitzt und von der Decke hängend. Tote Katzen und Igel schon, überfahren auf der Straße, aber keine Schweine. Ob die anderen genauso neugierig sind, weiß ich nicht, ich achte nicht so auf sie. Der Fleischer nimmt uns mit nach hinten, dort sind Truhen und eine Arbeitsplatte. Er macht die Truhe auf und der Blick fällt auf herausgenommene Organe. Er zeigt uns ein Herz. Ich habe noch nie eins gesehen und gucke sehr aufmerksam hin. Er erklärt es uns. Danach zeigt er uns, wie man aus Schweineteilen eine Wurst macht. Das, was herein soll, kommt in einen Fleischwolf und wird vorn in einen Darm gequetscht, sodass es die typische Wurstform bekommt.

 

Dort endet meine Erinnerung. Ich war 4 oder 5 Jahre alt, also seht mir nach, dass ich nicht mehr alles weiß, was an dem Tag passiert ist. Mir hat es jedenfalls nicht geschadet. Einige Kinder haben bestimmt im Nachhinein einen Schock bekommen oder geweint, aber zumindest wissen alle, die an diesem Tag mit waren, wie Fleisch hergestellt wird! An einigen Tagen ist bei uns im Dorf auch Schlachttag beim Rinderbauern. Da ich gegen Ende in der Nähe gewohnt habe, wusste ich immer, an welchen Tagen, denn ich kann (meiner Meinung nach) ziemlich gut riechen und der Geruch nach der Schlachtung von Rindern ist nicht wirklich verwechselbar, wenn man dran vorbeigeht. Eine Mischung aus Blut und (frischer) Verwesung. Totes Tier eben.

Glaubt mir, da ich weiß, wie Tiere sterben und wie sie verarbeitet werden, gehe ich bewusster mit meinem Fleischkonsum um.

 

Ich weiß, dass gegen Ende jeder Saison weniger Tiere auf unseren Weiden stehen.

Ich weiß, dass das noch niedliche männliche Kälbchen auch geschlachtet werden wird.

Ich weiß, dass es bisher nicht möglich ist, jedes Tier vollkommen schmerzfrei zu schlachten.

Ich stopfe Fleisch nicht jeden Tag sinnlos in mich hinein.

Ich weiß, dass dafür ein Tier sterben musste.

Und ich bin jedem Tier dankbar, dass ich wegen ihm stärkende Nahrung habe.

 

Wenn ich später Geld verdiene, momentan ist es dafür leider zu wenig, werde ich mir einen Schlachter meiner Wahl aussuchen, bei dem ich mein Fleisch kaufe. Damit ich bewusst weiß, wo mein Fleisch herkommt. So werde ich es wahrscheinlich auch mit dem Gemüse halten. Überlegt für euch, was für euch der richtige Weg ist. Wie ihr euren Fleischkonsum halten wollt, ob ihr Vegetarier oder Veganer werden wollt oder wie ich trotzdem Fleisch essen mögt. Aber überlegt bitte, was ein übermäßiger Verzehr von Fleisch an Nachfragedruck auslösen kann.

Ich hoffe, irgendjemand hat den langen Post zum Thema Massentierhaltung durchgehalten und alles durchgelesen :) Wie schon gesagt, über Meinungen/Kommentare würde ich mich freuen. Falls ich irgendetwas mega falsch beschrieben habe, was ich momentan nicht denke, tut euch keinen Zwang an und verbessert mich.

22, Bachelor of Science, liebt Bücher in allen Variationen und würde gern um die ganze Welt reisen ♥
3 comments
  1. Wow, was für ein langer Eintrag. o.o ~ Respekt!

    Ich kann dir nur zustimmen. Es gehört zum Kreislauf des Lebens, dass ein Tier von einem anderen gefressen wird – so hat sich das Mutternatur ausgedacht – und eigentlich würde die Sache ja ausgehen.

    Wenn ich an meinen Opa denke, der hat mir erzählt, dass sie früher nur am Sonntag mal ein Stückerl Fleisch aufn Teller hatten – und das war auch gut so. Wie du schon sagtest, „wir“ fressen alle viel zu viel Fleisch ~ und dann kommt dabei diese Massenquälerei heraus ;_;

    Dabei wäre es ja am Menschen – als intelligentes Wesen – den Kreislauf der Natur zu verstehen und „wohlwollend“ dazu einzuwirken. Und nicht alles kaputt zu machen – aber wenn wir mal ehrlich sind; eig. machen wir Menschen eigentlich immer alles kaputt… weil wir gierig und faul sind ;_;

    Sehr schöner eintrag, ich hoffe diese Hippster-Veganer „zerfleißschen“ (XD) dich nicht.

  2. Huhu,
    deine Argumentation kann ich vollkommen nachempfinden und war nur eifrig am Nicken als ich es gelesen habe. XDD Mit dem Thema hatte ich die letzten Jahre auch viel zu tun gehabt, weil eine Freundin von mir sich dafür interessiert hat. Sie hat mir einiges erzählt und gezeigt.
    Ich denke genau so wie du. Und kann nichts hinzufügen. Wie du habe ich irgendwann vor einen Metzger meiner Wahl auszusuchen, dem man vertrauen kann.
    Was du gar nicht bei deinem Beitrag erwähnt hast (ein Thema, das mich wirklich aufregt) ist das Wegwerfen von Fleisch. Ich kann nachvollziehen, wenn man mal Gemüse oder anderes wegwirft, weil es schlecht geworden ist, aber bei Fleisch hört es bei mir auf. Dafür ist ein Tier gestorben, dass wir das Fleisch essen können. Wenn es weggeschmissen wird, frage ich mich immer, ob das Tier umsonst gestorben sei.
    Das Thema, das du noch kurz aufgegriffen hast, mit der Massentierhaltung (und die Schlachtung dazu, die bei der Fließband-Schlachtung wirklich schrecklich ist, wenn sie nicht richtig durchgeführt wird) ist sone Sache über die ich viel mit meiner Freundin und mit meiner Mom spreche.
    Es gab wirklich mal ne Zeit, wo ich die Menschen gehasst und verabscheut habe, weil sie nur an ihr eigenes Wohl denken. Tiere sind naive Geschöpfe und werden von uns Menschen ausgenutzt, nur um ihren „Durst“ zu stillen. Ich könnte immer so weiter reden XDD
    LG, Anzu

    1. Wegwerfen von Lebensmitteln finde ich auch ziemlich furchtbar! Wenn es verdorben ist, geht’s halt nicht anders, aber besonders in Restaurants bei Buffets regt es mich massig auf, wenn die Leute sich riiiesige Teller aufnehmen und im Grunde nur einen Bissen davon essen. Totale Verschwendung >_<

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