Gedanken zum Studium

Die ersten Gedanken nach Ostern

Ich sitze gerade in der Hochschule. Bald fängt die erste Vorlesung des Tages und die erste Vorlesung nach Ostern an.

Gestern bin ich von den 5 Tagen Oster“ferien“ zurückgekommen. Und jetzt, wo ich auf das Datum sehe, wird mir schlecht und mir schleichen sich wieder die Gedanken ein.

 

Wäre ich doch bloss nicht über Ostern zu meiner Familie gefahren.

Warum war ich stattdessen nicht am Laptop und habe meine Belege weitergeschrieben?

Du hast nicht mehr genügend Zeit und keiner kann dir helfen.

 

Seit dem Aufstehen fühle ich mich wieder wie ein Zombie. Im Grunde sehe ich seit letztem Semester dauerhaft aus wie ein Zombie und fühle mich auch so. Ich lebe nur noch von Abgabe/Prüfung zu Abgabe.

Mir hat das Studium mal Spaß gemacht. So ganz am Anfang. Und dann kamen Dozenten, die von ihren Lehrbereichen selbst nichts verstehen oder deren Methoden viel zu veraltet sind und haben mir den Spaß mit einem Schlag genommen. Ich habe angefangen, alle Module, bei denen ich nicht mitgekommen bin – sei es dadurch, dass ich zeitweise keinen Computer besaß, dadurch, dass ich so oft krank war, dass ich nur noch im Bett liegen konnte oder dadurch, dass die Vorlesungen und Praktika einfach viel zu verwirrend geschrieben waren – aufzuschieben. Mit dem Gedanken:

Wenn ich das Modul schiebe, kann ich versuchen, mir mein fehlendes Wissen in freien Tagen nachzuarbeiten und dann schaffe ich das Modul mit einer guten Note!

Falsch. Ich habe vergessen, dass ich fast keine freien Tage besitze. Hups. Die freien Tage, die es gibt, brauche ich, damit ich nicht schon wieder krank werde. Ansonsten muss ich jeden Tag von morgens bis abends zur Hochschule in den Unterricht.

Wäre alles besser gelaufen, wenn ich die Module nicht „vermischt“ hätte? Wenn ich auf der reinen Informatikschiene oder der reinen Kreativschiene gefahren wäre? Hätten sich die Zeiten nicht überschnitten? Hätte ich anstatt der vielen Einzelbelege und dazu der Gruppenbelege mehr Einheitlichkeit gehabt und damit mehr Zeit?

In 5 Tagen muss ich einen DirectX 3D-Beleg abgeben. In diesem Modul wurde mir insgesamt vermittelt, wie ich einen rotierenden Kasten mit Textur darstellen kann. Die beigebrachte Codeweise ist so alt, dass mein Rechner ihn teilweise unter Fehlern nicht mehr ausführen mag. Niemand hat Ahnung davon. Es gibt keine Tutorials mehr darüber, erst recht keine weiterführenden.

In 12 Tagen muss ich meinen 3D-Modelling Beleg abgeben. Er hat leider so stark unter den anderen Belegen gelitten, dass ich nie Zeit hatte, mich richtig einzuarbeiten.

Ende Mai muss ich einen C++-Beleg abgeben. Ich habe in C++ genau 1x „Hello World“ programmiert.

Nebenbei muss ich zu den restlichen Modulen in die Vorlesung und ins Praktikum gehen.

 

Ich fühle mich überfordert und gänzlich allein.

 

Ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll. Eigentlich hätte ich gar nicht erst Heim fahren dürfen. Ich hätte jeden Tag 24/7 an meinen Belegen sitzen müssen ohne Schlaf, Nahrung oder soziale Kontakte. Und das seit Januar. Oder schon viel früher.

Ich wollte mein Studium gut beenden. Mit einer guten Note. Doch auf dem Weg in die Vorlesung heute hat sich meine Stimmung auch in die eines Zombies verwandelt.

 

Mir ist das Studium egal.

 

Mit ist es einfach egal. Ich will es nur noch beenden. Also das Studium. Von mir aus gerade so überall mit einer 4 durch. Es macht mir keinen Spaß. Es hat mir in meinem Leben auf schulischer Ebene absolut nichts gegeben. Ich habe auch den Spaß an der Informatik verloren. Ein Kommilitone fragte mich neulich, nachdem ich schon ein simples Java-Interface nicht programmieren konnte: „Mit was programmierst du denn sonst in deiner Freizeit?“

Und er hat mir die Augen geöffnet. Ich programmiere nicht mehr. Sofern ich nicht durch Belege gezwungen werde, sitze ich nicht mehr vor Code. Im Studium muss ich schreiben, schreiben, schreiben. Allerdings keinen Code, sondern Dokumentation. Auf eine Zeile Code folgen gefühlte 50 Seiten Doku. Auch wenn es nur eine simple Textausgabe ist. Ich habe gar keine Zeit mehr überhaupt eigene Programmierprojekte zu verfolgen, weil ich bis 17:15 Uhr oder 19 Uhr in der HS bin. Oder etwas nachzuarbeiten. Wenn ich Heim komme, bin ich so müde, dass ich keine Minute vor dem Rechner sitzen kann. Ich möchte nächstes Semester meinen B.Sc. in Medieninformatik machen. Ich kann kein Java. Ich kann kein C#. Ich kann kein C++. Ich kann kein JavaScript. Aber ich kann Präsentationen und hübsche Dokumente verfassen. Juhu.

 

Das einzig Gute an meinem Studium war das Kennenlernen von neuen Leuten.

 

Mir ist jetzt alles egal. Ich werde irgendetwas in meine Belege schreiben und abgeben. Einfach hoffen, dass ich mit 4 durchkomme. Hoffen, dass ich irgendwo ein Praktikum finde und schnell meine Bachelorarbeit schreiben kann ( – ich würde ja abbrechen, aber 3 Jahre umsonst gequält? Nein! – ), denn die Bachelorarbeit ist ja auch hauptsächlich nur DOKUMENTATION.

Würde ich mein Studium empfehlen? …. Nein. Macht eine MNI-Ausbildung, wo ihr wirklich etwas lernt und geht dann nochmal das Gleiche studieren, damit ihr alles schon könnt und dann für den Titel am Ende mehr Geld im Beruf kriegt.

Soweit meine Gedanken. Die Vorlesung läuft seit 30 Minuten. Von ca. 20 eingeschriebenen Personen sind 3 anwesend.

 

Über Rückmeldung wäre ich dankbar. Egal welcher Art.

 

Drückt mir die Daumen, dass ich nicht wieder in eine Depression abrutsche, die so schlimm ist, wie die aus der 10. Klasse. Fällt mir grad etwas schwer.

22, Bachelor of Science, liebt Bücher in allen Variationen und würde gern um die ganze Welt reisen ♥
10 comments
  1. „Ich wollt‘ was lernen, doch stattdessen begann ich zu studieren.“
    Und das ist ein Zitat, das sich auch in meinem Studium wiederspiegelt. Dort läuft es nicht ganz so schlimm ab, wie bei den Schilderungen von deinem, aber zumindest scheint das grundlegende Problem verbreitet zu sein.

    Dank meines Studiums keinen ich mich super mit Physik und Mathematik aus, ich kann mir einen Film angucken und könnte währenddessen und danach studenlang über die physikalschen Fehler rumpöbeln oder dass die mathematischen Formeln, mit denen irgendjemand als Wunderkind glänzen will, in Wahrheit dann doch nur recht einfache Mathematik ist.
    Das hat Mehrwert, klar. Und irgendetwas nehme ich auch aus dem Studium mit. Aber nach fünf Semestern fühle ich mich nicht wirklich so viel schlauer in den Bereichen, in denen ich mich eigentlich fortbilden wollte. Ich hoffe auch sehr stark, dass ich das mit meinem Praktikum nachholen kann (und/oder in einem Wahlpflichtkurs).
    Der einzige bei uns, der wirklich uneingeschränkten Spaß am Studium hat ist derjenige, der schon 15 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich hat. Er hat stellenweise mehr Wissen als die Professoren und studiert lediglich aus… wahrscheinlich Eitelkeit und vielleicht doch noch etwas zu lernen, was er bisher nicht kannte. Jedenfalls braucht er das Studium nicht aus beruflichen Gründen.

    Ich habe das Gefühl, dass die Verantwortlichen eines Studiengangs selber oft nicht wirklich wissen in welche Richtung das Studium gehen soll. Und vor allen Dingen sind viele Professoren/Dozenten auch echt nicht dazu in der Lage vernünftig Lehrstoff zu vermitteln. Es ist legitim ein gewisses Maß an Wissen nach Beendigung eines Kurses zu verlangen… aber das Beibringen, da hapert es. Und das Nacharbeiten klappt auch nicht so richtig vom Stoffniveau her, wenn schon alleine die Basics nicht richtig vermittelt werden konnten.
    Und für so etwas bezahlt man Studiengebühren…

    Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass du aus diesem Belegchaos sauber entkommst, ohne Depression. Und dass das Praktikum danach deine Batterien wieder auffüllt und dir alles Fehlende beibringt.

    1. Es wird sich auch nie in den Studenten hineinversetzt. Da kann ein Dozent noch so Fachchinesisch in der allerersten Vorlesung reden, die anderen Profs finden es klasse! (Die verstehen ja auch schon alles…)
      Es sollte auch wirklich einen Aktualitätscheck für Dozenten geben :(

      Und ja, in den Modulen, wo mir alles gut beigebracht wurde, waren die Belege und Prüfungen auch gar kein Problem.

      Vielen Dank! Ich werde einfach mal hoffen.

  2. Erstmal fühl dich bitte ganz doll von mir gedrückt *flausch* _<

    Obwohl ich dir wahnsinnig gerne helfen würde kann ich es leider nicht weil ich einfach keine Ahnung von der Materie habe und das macht mich wütend und traurig zugleich!
    Du hast es einfach nicht verdient in so eine Depression zu fallen und dich durch den ganzen Stress kaputt zu machen *knuffz*

    Das einzige was ich dir (leider) nur anbieten kann ist ein immer offenes Ohr, welches dir auch nach Stunden noch zuhört, einen Gesprächspartner der dich versucht aufzupäppeln und eine (imaginäre) Schulter an der du dich jederzeit anlehnen und ausruhen darfst <3

    Ich hab dich lieb, glaube an dich und bin immer für dich da! <3

    1. Ich danke dir <3 Ich wüsste gar nicht, was ich ohne dich (und alle anderen Freunde) machen würde! Ich hab dich auch lieb!! <3
      Jetzt heul ich schon wieder, weil mich so viele liebe Freunde aufmuntern wollen.

  3. Oh man liebe Aki, ich weis leider gar nicht, was ich schreiben soll :(
    Ich kenne mich was das angeht so rein gar nicht aus…

    Das einzige was ich dir dalassen kann ist ein gut gemeinter HUG. Fühl dich gekuschelt.
    Und nein, du bist nicht alleine auf der Welt. Es gibt da eine menge Leute die dich nicht missen möchten.

    Ich kann nur allgemein zu dem Thema sagen: Gib nicht auf und lass dir helfen! Geh zum Arzt deines Vertrauens, deiner Familie oder zu einem engen Freund und bitte um Rat.
    Und schau ganz nüchtern auf das zurück was du bereits geschafft hast.
    Wer weis, welchen Weg du einschlagen wirst! … aber mach keine vorschnellen Entscheidungen – egal welcher natur.

    *anfeuer*

    Mia

  4. Hi!
    Sorry für die späte Antwort. Ich hab es endlich geschafft, dir zu schreiben.

    Mir geht es in meinem Studium so wie dir – lustigerweise studieren wir beide schon seit 3 Jahren. Ich habe jedoch einen etwas anderen Background, hab eine Ausbildung gemacht, ein paar Jahre gearbeitet und danach dann beschlossen, dass ein Studium her muss. Natürlich um mich auch zu verbessern, mehr aber noch um nicht als Bimbo in einer Agentur arbeiten zu müssen. Und um sich nicht andauernd geben zu müssen, dass man ohne Studium nichts wert sei.

    Ich hab mir damals mit viel Mühe die FH ausgesucht, zu der ich wollte. Hab mich durch viele Besuchertage, Projekte etc. gequält und mich dann für das entschieden, was am „Konzeptlastigsten“ war, weil ich das unbedingt machen wollte. Etwas mit Sinn, etwas fundiertes.

    Ende vom Lied ist, dass jedes verdammte Projekt darauf hinausläuft, dass der Inhalt nicht mit der Projektbeschreibung übereinstimmt. Wenn es Gruppen gibt, dann machen die meisten Leute nichts, sondern versteifen sich darauf (und das passiert JEDES!!! verdammte Mal) drei Tage vor Abgabe eine Arbeit von 3 Monaten wegzuwerfen und zu sagen: „Och nö, lass mal was ganz anderes machen.“. Und die Professoren unterstützen das noch und sagen Dinge wie: „In den letzten 24 Stunden kann einem noch die bahnbrechende Idee einfallen!!!“.

    Nein, kann es nicht. Nicht unter diesen Umständen. Unser Studiengang ist überhäuft von Leuten, denen an dem Fach an sich nichts liegt, die sich mehr damit rühmen wollen, dass sie ja „Ach so super“ sind. Und dann am Ende jedes Projekt in den Sand setzen und man selbst als Mensch, der eigentlich voll Bock hat was zu lernen, was neues zu machen, Scheiße verpacken und gut verkaufen muss.

    Das schlaucht, und zwar ziemlich.

    In den 3 Jahren die ich nun dort bin habe ich nichts gelernt, was ich nicht mit etwas Eigeninitiative auch daheim hätte machen können. Ich hatte mehr Ärger und Stress, WEIL ich mich dafür eingesetzt habe, DASS sich mal was ändert – ein Prof legte mir sogar Steine in den Weg, weil ich einen Kurs organisiert habe, um den anderen Leuten was beizubringen.

    Ich hab keine Lust mehr. Mir geht es wie dir – Dokumentationen sollen zu Projekten gemacht werden, bei denen nicht mehr als Schrott bei rumkam. In mein Portfolio kann ich nach drei Jahren nur die Dinge packen, die ich privat gemacht habe, nichts aus dem Studium. Ich fühle mich allein gelassen, ich muss mich regelrecht überhaupt dazu zwingen dieses Gebäude zu betreten. Will man was ändern oder kritisiert etwas, wird man beleidigt und als „zu anspruchsvoll“ oder „zu streng“ betitelt. Um dann festzustellen, dass es noch genügend andere Menschen gibt, denen es auch so geht – die aber auch nichts erreichen konnten.

    Ich kann dir nur raten: Mach privat die Dinge, die dir Spaß machen und bilde dich in diesen Dingen fort, damit du was drauf hast. Lass‘ dich nicht runterziehen von dieser Laune, die diese Menschen versprühen und zwinge dich nicht dazu, alles an einem Tag schaffen zu müssen. Ich habe das mal so gemacht wie du, damals in meinem Job. Was hatte ich davon? Musste in Kur, weil ich total kaputt war.

    Auch kleine erledigte Aufgaben sind erledigte Aufgaben!

    Klingt doof der Titel, aber er hat es drauf:
    http://www.amazon.de/kommt-nicht-darauf-sondern-willst/dp/0714894621/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1428854642&sr=8-1&keywords=paul+arden

    Das hat mir schon ein bisschen geholfen. ;)
    Kopf hoch, du wirst das hinbiegen. Mach‘ dich nicht fertig, denn du kannst das packen! Schließlich hast du den ersten, schwierigsten Schritt getan: Es niedergeschrieben.

    1. Danke für die superlange Antwort :) !!

      Das bei dir hört sich auch furchtbar an D: Warum wollen die Dozenten dann überhaupt noch unterrichten? Sollen sie was anderes machen *seufz*

      Ich finde ja, wir Studiums“opfer“ sollten alle unsere Erfahrungen zusammentragen und daraus ein Buch schreiben. Nicht für die Analytiker, sondern für arme Studenten wie uns, die daraus vielleicht Mut schöpfen können oder vorzeitig das Schlimmste abwenden.
      Ich muss auch sagen, jetzt, wo ich meine Meinung zu „Mein Studium ist mir sch***-egal!“ geändert habe, lebe ich viel entspannter! :D
      Meine Noten werden zwar absacken, aber mei, was solls?? Besser als in Depressionen zu rutschen und sich kaputt zu machen.

      Vielen lieben Dank noch einmal :heart:

  5. Hi,
    dein Studium läuft also so ab wie meins… ich studiere Umweltinformatik… und das ist der größte mist ever…
    Wir haben Kurse im Semester die Parallel laufen… das heißt du musst schieben und musst nen Jahr ranhängen. Andere Fächer gibt es nur alle 2 Jahre,wo von 60 Studenten nur ca 30 angenommen werden, also schieben.
    Man lernt Sachen kennen, aber man vertieft diese nicht.
    Wir hatten in letztem Semester jeden Freitag von 8 -20:15 uhr Uni.. yeah und Samstags hatten wir dann ab 10 Uhr Mathe bis 16 Uhr -.- Ich hatte also eigentlich eine 6 tage Uni, da sie nicht wussten wie sie alles unterbringen sollen. Die haben nämlich den Master ausgemistet. Wir bekamen 4 Fächer aus dem Master nun dazu, was natürlich auf Semester 2-5 verteilt wurde. Leute die bereits in Semester 5 waren mussten in diesem Semester noch was aus 2 & 4 belegen und nächstes semester das aus semester 3, weil wir das nun auch machen müssen… Das finde ich echt schrott. Da hätten sie es auch extra dann für uns anbieten müssen… aber nein wir dürfen 1 Jahr länger Studieren, weil sie ihre Studienordnung geändert haben…. Fächer die wir hatten wie gibt es nicht mehr und wir müssen nun auch noch ein anderes Fach belegen, weil Software Engineering in Deutsch nicht mehr akzeptiert wird, nein wir müssen das nun in Englisch machen -.-“
    Man fühlt sich da total verarscht und ich hatte nach den letzten Prüfungen auch so eine Phase… „Ich habe kein Bock mehr“ Wobei diese Phase hatte ich auch im Semester als wir in Projektmanagement Gruppenarbeit hatten zu 5 und von den 5 nur höchstens 1-2 Leute da waren -.-“ wir aber jede woche aufgaben für 5 bekamen und wir die auch verteilt hatten… aber dann die nie abgeben konnten…. Zum Schluss hieß es schnell schnell wir wollen ja bestehen…. und wir haben mit 2,0 bestanden aber auch nur knappt… wobei da schon ein Zickenkrieg war…

    Nebenbei gehe ich ja noch etwas Arbeiten, habe einen 450 € Job… ich muss zugeben da entspanne ich echt mal. Stress ist da auch aber man wird für seine „eigenen Leistungen“ belohnt und auch gelobt… Gruppenarbeiten bei uns an der HS ist echt so naja… die meisten kommen die ersten 2 Wochen und dann nicht mehr und wollen oft dann in Projekten mitgezogen werden -.-“ Es gab schon Krieg, als die eine, als wir in Mathe Programmieren sollten, nur bei Thema 1 mitgemacht hat aber bei 2-6 nicht mehr und auch nicht mehr zur Vorlesung kam. Wir beide haben dann einfach ihren Namen nicht unter die anderen aufgaben gesetzt und sie ist durchgefallen… weil wenn sie schon nichts tut, wieso mitziehen. Hatte sich ja nicht mal auf SMS oder E-Mails gemeldet. Am Ende hatte sie sich dann beim Dozenten beschwert das wir sie nicht weiter mitgeführt hatten. Der Dozent hatte aber in den Übungen (wo wir uns an unsere aufgaben setzen sollten), gemerkt das sie nie da war oder auch bei den vorlesungen und hat sie eiskalt abblitzen lassen. Wer Faul ist wird nicht belohnt…

    Dieses Semester ist bei mir relativ ruhig… habe nur 3 Veranstaltungen, jedoch sind diese so gesplittet das ich 5 Tage in die Uni muss, auch wenn es nur 90 Minuten sind -.-
    Weg zur Uni pro Richtung sind 90 Minuten…. lohnt sich manchmal nicht und ich würde am liebsten im Bett bleiben. Aber da kickt mich mein Freund raus und sagt mal nen machtwort… am Anfang war ich total motiviert… Semester 1 & 2 hatte ich alle fächer gleich bestanden und auch gut…. ab Semester 3 sackte es ab… es wurde mir zu viel…. Semesterferien hatten wir ja auch nicht…. unsere „Wahlpflichtfächer“ wurden immer in die Semesterferien gelegt, dass heißt in dem 1 Monat nach WS hatte ich 1 woche frei, dann fingen prüfungen an… bei den langen wars zum Glück auch nur 3 Wochen Vorlesung mit Klausur, aber die waren nicht am Anfang oder am Ende… nein in der Mitte -.-“ Wo man ja nicht wirklich wegfahren kann…

    Ich beiße mich nun durch… ziehe leider 1 Jahr wegen der neuen Studienordnung… aber das passt :) Es ist etwas entspannter ^^
    Habe momentan zwar auch 2 Projekte am laufen… aber mit der Gruppe klappt das… bin gespannt wie es wird wenn es richtig war wird -.-“

    Du schaffst das auch :) nur den Kopf nicht in den Sand stecken!

    1. Das hört sich ja wirklich genauso an wie bei mir! Fast alles! Wir hatten nichts aus dem Master bekommen, aber da wir viele externe Dozenten haben, auch Samstag Uni! Das ist echt der größte Mist mit dem Master auf den Bachelor legen.
      Ich hasse Gruppenarbeiten inzwischen wie die Pest.
      Mein Job hat mir tatsächlich auch gefallen, nur die Zeiten und Bezahlung war unter aller Sau :/ Gelobt wurde leider nicht xD
      Ich kanns nur nochmal sagen, das ist wirklich soo ähnlich bei dir!

      Danke für deinen Einblick! Ja, wir schaffen das schon noch und ziehen alles durch :)

      1. Ach mein Job macht mir Spaß und die Bezahlung ist auch nicht schlecht :) Brauch eigentlich im Monat nur 30 Stunden arbeiten :D
        Gruppenarbeiten sind die pest… und ernsthaft…. meine gruppe will sich morgen „mal“ treffen… letzte woche wollten wir… was war… spontane „Grippe“ und kamen nicht… beide… nun haben wir morgen eigentlich Überbrückungstag und sie wollen sich morgen um 8 Uhr in der Uni treffen (bäääh) und in 1 Stunde unsere Präsentation & Ausarbeitung schreiben für Umweltphysik… aber ich habe meins schon fertig… ich bezweifle das sie begonnen haben :(

        Uni ist schlimmer als Arbeiten irgendwie… da überlegt man sich echt wieso man keine Ausbildung gemacht hat

        //Wegen dem Rezept:
        Heute Variiere ich es mal etwas mit Zitrone :) Mal sehen wie es schmeckt :D
        Wenn ich es schaffe kommt morgen wieder was neues XD eigentlich will ich es immer an meinem freien Tag machen… aber heute sitze ich nur an englische Ausarbeitung und Physik… *hach*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

;) 
:o 
:) 
:( 
:heart: 
:D 
:? 
:cry: 
>< 
:|