Medieninformatik: Module im 2. Semester

Was waren die Module im zweiten Semester Medieninformatik – und wie war das gesamte Fazit für den Ablauf?

Bisherige Studiumsposts und eine Begriffsliste sind hier: *klick*

 

Meine Module im 2. Semester

 Einführung in die Informatik II : {
  Einführung in die Programmierung II:
  • 1 Semester
  • Vorlesung, Seminar, Praktikum
  • Inhalt: Java
  • Fazit: Da es die Fortsetzung zu Einführung in die Programmierung (I) war, hat sich am Modul außer den Inhalten nicht wirklich was verändert. Leider auch nicht an meiner Arbeitsmoral. Ich habe lediglich die Seminare besucht… und muss gestehen, dass ich nur zwei Mal in der Vorlesung war und nie im Praktikum. Ja nicht meine Moral übernehmen! xD

 

Programmierbeleg:
  • 1 Semester
  • ab und zu Besprechungen  (ca. 3)
  • Inhalt: Java/wahlweise andere Programmiersprachen
  • Fazit: Ziel ist es ein Programm in Java zu schreiben und als Beleg einzureichen. Ich hatte das große Glück, dass ich meinen Beleg in HTML/PHP verfassen darf und nicht an Java gebunden bin, was ich ziemlich gut finde, da ich Java nicht wirklich mag! Wir haben uns nur ab und zu getroffen, um über die Rahmenbedingungen und Themen zu sprechen, ansonsten können wir jederzeit Emails schreiben.
}

 

Fremdsprachen (Technisches Englisch):
  • 1 Semester
  • Seminar
  • Inhalt: IT – in allen Formen und Farben und Größen und Auflösungen – achja und Englisch auch irgendwie
  • Fazit: An sich hatte ich ein Modul über eine Menge Technik, aber eben auf Englisch. Das Englisch im Arbeitsbuch war teilweise auf dem Niveau von der 8. Klasse Realschule. Das erwarte ich von einer Hochschule eigentlich anders!  Aber nun gut, es war okay und ich hab eine Menge technischer Vokabeln gelernt. Nur mit den Ansichten der Dozentin kam ich manchmal nicht klar („Diese Vokabel heißt NUR das und das und NICHTS anderes!“ – Ich sehe es halt nicht ein „however“ nur als „jedoch“ und „appropriate“ nur als „geeignet“ zu übersetzen.)

 

Medienbetriebswirtschaft:
  • 1 Semester
  • Vorlesung, Seminar (was auch Vorlesung war)
  • Inhalt: Wertschöpfung, Produktion, Richtlinien,…
  • Fazit: Leider hatte dieses Modul fast gar nichts mit dem Studiengang Medieninformatik und Interaktives Entertainment zu tun. Wir haben verdammt viel über Printmedien, Radio, Tatort (ja die Sendung!!) und allgemeine BWL gehört. Besonders viel über Tatort. Es gab 3 Dozenten, die jeweils einzeln Vorlesungen gehalten haben. Die Thematik war langweilig,  besonders, weil es mir wirklich gar nichts für meinen angezielten Beruf gebracht hat – daher war ich eigentlich nie bei den Vorlesungen anwesend. Allerdings auch, weil ich zur Physio musste wegen verschriebenen Massagen, mein Rücken ist hin. Die Termine haben sich mit den Vorlesungen überschnitten. Wir haben z.T. kein Arbeitsmaterial bekommen und sollten alle Vorlesungen mitschreiben. Da das aber PowerPoint-Präsentationen waren, die sehr schnell gehalten wurden, war dieses nicht machbar. Außerdem waren es immer gleich 180 Minuten am Stück! Über 2 Stunden langweiliges, unnötiges Lehrmaterial, das kann doch keiner aushalten D:

 

Kommunikation in Netzwerken (IA):
  • 1 Semester
  • Vorlesung, Praktikum
  • Inhalt: Netzwerke (Aufbau, Protokolle und Co.)
  • Fazit: Leider war der Dozent schon so geskillt in der gesamten Thematik, dass es für Neulinge wie mich sehr schwer war den Inhalten zu folgen. Ich musste mir eine Menge zum zweiten Mal von meinem Vater erklären lassen. Für Leute mit Vorkenntnissen sollte das Modul gar kein Problem sein.

 

Rechner- & Betriebssysteme (IA):
  • 1 Semester
  • Vorlesung, Seminar
  • Inhalt: Digitale Systeme, Schaltungen, Karnaughpläne, Koordinierung von Prozessen, Betriebsmittelverwaltung,…
  • Fazit: Theoretisch 2 Module mit 2 Dozenten. Betriebssysteme mochte ich sehr, weil man sich gut reinfuchsen konnte und einem das Meiste schon bekannt war. Rechnersysteme beinhaltet sehr viel, was in einer Technikerausbildung dran kommen könnte (Karnaugh und Co.), was ich zum ersten Mal gehört habe. Außer den Schaltungen, die man in sehr einfacher Form mal in Physik hatte, aber für Menschen, die Physik abgewählt haben, der Hölle gleichkommen, ist auch Rechensysteme machbar.

 

LWW I:
  • 1 Semester
  • Vorlesung, Seminar, Praktika
  • Inhalt: Projektmanagement
  • Fazit: Man durfte die Spieleprojekte, die im 1. Semester in Media & Communication Basics angefangen wurden, weiterführen. Dazu musste dann eine Dokumentation für eine Projektmappe erstellt werden. Die Vorlesung diente wohl zum allgemeinen Verständnis, war aber in nicht wirklich gutem Englisch, wo keiner was verstanden hat. Obwohl die Dozentin kein Englisch reden müsste in dem Fach… Seminare und Praktika waren für Absprachen und Treffen mit den Dozenten und den Projektgruppen eingeplant.

 

Ein Ausgleich zum teilweise stressigen Studium ist wichtig! © Foto by Lucent Pearl
Ein Ausgleich zum teilweise stressigen Studium ist wichtig!

 

INSGESAMT waren das Semester und seine Module okay. Da ich die IA-Richtung eingeschlagen habe, hatte ich nur sehr wenig Unterricht mit den anderen Leuten aus meinem Studiengang, weil nicht allzu viele in diese Richtung gegangen sind. Schade eigentlich! Dadurch hatte ich auch sehr viel mehr Unterricht als die Studenten der CCD-Richtung, was ich ein wenig unfair finde.

 

Mein Fazit für dieses Semester: Wenn du Open Office gemastert hast, kommst du besser durch das Leben!

22, Bachelor of Science, liebt Bücher in allen Variationen und würde gern um die ganze Welt reisen ♥
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